Rock am Härtsfeldsee 2012
29./30.6.12Bereits in seiner 16. Auflage fand das viel gelobte, zweitägige Festival in Dischingen/Heidenheim statt. Für mich war's die Premiere und so war ich echt gespannt, was im Grenzgebiet zu Bayern erwarten war - aber drum's noch die Schwäbische Alb ist, konnte es eigentlich nur Gutes sein.
Absolut stressfreie Anfahrt zum abgelegenen Festivalgelände in herrlicher Landschaft, superfreundliches Personal und eine idyllische Lage am Härtsfeldsee, das waren meine ersten Eindrücke vom RaH. Es herrschte eine gnadenlose Hitze am Freitag-Nachmittag und so war eine Abkühlung im See das Beste, was man sich antun konnte.
Pünktlicher Start des Festivals am Freitag um 18 Uhr mit "Dust Bolt" und zu dem Zeitpunkt war das Festival-Zelt noch sehr gut überschaubar. Als nächstes standen um 19 Uhr "Stahlmann" mit ihrem markanten Look auf der Bühne und die Stimmung zog nun spürbar an. Spätestens um 20.15 Uhr mit "Freedom Call" war das Zelt gerammelt voll und das Volk tobte voller Begeisterung.
Zwischendurch Verpflegungspause an der kulinarischen Freßmeile direkt neben dem Zelt, auch hier "Ausnahmezustand" durch die wirklich mehr als fairen Preise. Um 21.45 Uhr Trash-Time mit "Sodom" - und um 23.30 Uhr mein persönliches Highlight für diesen ersten Festivaltag: "Blind Guardian" - wie immer spitze!!
Samstag same procedure wie Tags zuvor - los ging's um 18 Uhr mit "Misanthropia", gefolgt von "Serum 114" und ab 20.15 Uhr das Hauptprogramm, beginnend mit "Caliban". An diesem zweiten Festivaltag waren "Rage" mein Favorit, die allerdings wegen des plötzlich einbrechenden Unwetters erst mit gut 30-minütiger Verspätung auf die Bühne konnten - aber umso mehr überzeugten.
Ziemlich genau um Mitternacht folgten schließlich die Headliner "Children of Bodom" und sorgten für einen gelungen, 90-minütigen musikalischen Abschluss des 16. Rock am Härtsfeldsee 2012.
Zu dem Zeitpunkt herrschte Draußen wegen des gewaltigen Gewitters mit heftigststen Stürmen für die zahlreichen Hilfskräfte von Polizei, DRK, FFW und THW absoluter Ausnahmezustand - und ihnen gilt ein ganz großes Lob, dass das RaH 2012 vergleichsweise glimpflich ablief. Denn solche Situationen können absolut nicht vorher geplant werden. In dem Zusammenhang erinnere ich mich allzu gut an das Bang your Head 2005, wo ebenfalls ein Unwetter das Festival nahe dem Abbruch brachte.
Superklasse, was die Gang vom Rock am Härtsfeldsee - Team auf die Beine gestellt hat. Euch allen gilt das dickste Lob!!
